Unicorn’s Schlüssel zu gesunder Ernährung im Büroalltag


Von Foodprep, zu gesunden Snackalternativen, bis hin zu den richtigen Portionsgrößen – das sind unsere Tipps und Tricks um auch im Büroleben einen ausgewogenen Lifestyle beizubehalten.

Die Deadlines rücken immer näher, die Mails werden nicht weniger und der Arbeitsplatz wird in den Meetingraum verlegt – gerade, wenn aus 9 to 5 kurzzeitig 24/7 wird und der Stress im Büro überhand nimmt, kann gesunde Ernährung zu einer besonderen Herausforderung werden. Ob das Frühstück bewusst durch einen Coffee to go ersetzt wird um morgens Zeit zu sparen oder statt einem Mittagessen auf Snacks am PC zurückgegriffen wird – wenn viel zu tun ist, kreisen die Gedanken oftmals um alles andere außer gesunde Ernährung. Dabei ist nicht nur allgemein bekannt, dass gesundes Essen den Körper und die Psyche dabei unterstützen kann effizienter mit Stress umzugehen. Es entstehen hierdurch auch oftmals (ungesunde) Ess-Routinen, die nach der Rückkehr in den “normalen” Büroalltag beibehalten werden und einem ausgewogenen Lebensstil langfristig im Wege stehen.

Der Schlüssel zu gesunder Ernährung im Büroalltag, liegt vor allem darin, sich zunächst ein weitgehendes Verständnis über Ernährung anzueignen und somit gesündere Essroutinen zu entwickeln. Denn wer sich im Alltag ausgewogen ernährt und initiativ weiß, welche Lebensmittel gesund sind, wie groß eine Portion sein sollte und am wichtigsten: weiß, was dem eigenen Körper gut tut, dem fällt es auch in Stresssituationen leichter dieser Linie treu zu bleiben. Da dies jedoch beinahe ein Lebensprojekt und sowieso leichter gesagt, als getan ist, haben wir hier einen kurzen Guide entwickelt, der dabei helfen soll euch im Büroalltag gesünder zu ernähren und eine ausgewogene Essroutine zu entwickeln.

Snacken, aber richtig.

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Es sind, wie es so schön heißt, oftmals die kleinen in Dinge, die das Leben ausmachen. Dies lässt sich sicherlich auch auf das Thema Ernährung anwenden, denn hierbei sind es häufig die kleinen Snacks, die einem gesunden Lebensstil im Wege stehen und nebenbei oder sogar unbewusst konsumiert werden. Ein Müsliriegel auf dem Weg zur Arbeit, ein paar Kekse zum Cappuccino, ein Snickers als Energy Boost vor dem nächsten Meeting oder die obligatorischen afterwork Chips zur Movie Night – die Liste der Snacks, die zusätzlich zu den Mahlzeiten verzehrt werden, lässt sich endlos fortsetzen. Aus ernährungstechnischer Sicht sind diese jedoch leider problematisch zu betrachten, denn die Vielzahl unserer Snacks bieten keinen wirklichen Nährwert für unseren Körper. Ganz im Gegenteil, denn sie versorgen einen nur kurzzeitig mit Energie und enthalten zusätzlich viele leere Kalorien.  

Heißt das Schluss mit den Snacks? Jein – denn letztendlich braucht der Körper oft etwas zwischen den Mahlzeiten, um Energie zu tanken und letztendlich funktionieren Snacks auch als Motivations- und/ oder Belohnungsfaktor. Im Bestfall sollte daher natürlich auf gesunde Alternativen wie Obst, Gemüse, Joghurt, Nüsse oder Zartbitterschokolade zurückgegriffen werden. Jedoch sind auch hier im Endeffekt die Portionsgrößen entscheidend – besonders bei Früchten aufgrund des natürlichen Fruchtzuckers sowie bei Nüssen und Zartbitterschokolade, da diese hochkalorisch sind.

Vorbereitung ist alles.

„Foodprepping“ ist schon lange kein exklusiver Trend mehr, sondern bereits im Alltag vieler integriert. Zurecht – denn tatsächlich macht das Vorbereiten von Mahlzeiten, aber auch von kleinen Snacks einen riesigen Unterschied, wenn auf gesunde Ernährung im Alltag geachtet wird. Zum einen ist die Versuchung mal eben etwas (ungesundes) zu bestellen oder etwas aus dem Restaurant von nebenan zu holen entsprechend niedriger, wenn man eigenes Essen dabei hat. Dabei spielen auch Portionen erneut eine Rolle, denn eine Vielzahl der Restaurants serviert deutlich größere Größen, als eigentlich empfohlen wird. Dies ist beispielsweise der Fall bei vielen Pastagerichten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man weiß, wovon wieviel tatsächlich beim Kochen verwendet wurde. Dies ist besonders interessant im Hinblick auf auf zusätzliche Geschmacksverstärker und weitere “unsichtbare” Zusatzstoffe.. Zu guter Letzt macht kochen nicht nur Spaß, sondern Foodprepping schont auch auf lange Sicht den Geldbeutel.

Für alle die eher kochfaul sind, wäre ein Anfang beim nächsten Kochabend für den folgenden Tag im Büro mit zu kochen und die Reste zur Arbeit mitzunehmen. Wer zusätzlich keine Zeit zum Einkaufen findet, kann auf den Service von Kochbox-Lieferdiensten wie Hello Fresh zurückgreifen, die Rezepte sowie die benötigten Zutaten vor die eigene Haustür liefern.

Einfach mal raus.

Das Pendant zu gesunder Ernährung ist natürlich ausreichend Bewegung. Ein kleiner Spaziergang zwischendurch, ist also immer eine gute Idee um durchzuatmen und neue Energie zu tanken, ohne jedes Mal auf Kaffee und co. zurückzugreifen. Gleichzeitig kann so auch die Nachbarschaft um das Büro erkundet und Ausschau nach gesunden Optionen für den nächsten Lunch gehalten werden. Praktisch ist hierbei auch, wenn ein Supermarkt fußläufig gelegen ist, bei dem ganz einfach Obst und Gemüse für zwischendurch gekauft werden kann.

Hydration.

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Was viele nicht wissen ist, dass Durst häufig mit Hunger verwechselt wird. Dies führt nicht nur dazu, dass unser vermeintliches Hungergefühl nicht wirklich befriedigt wird, sondern auch, dass wir mehr essen als wir möchten. Es ist außerdem allgemein bekannt, dass genügend Hydration ein Wundermittel gegen Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Müdigkeit ist. Ausschlaggebend ist natürlich wieder was wir trinken und das Zauberwort lautet hier: Wasser. Wem Wasser zu langweilig ist, der sollte trotzdem versuchen die Finger von Softdrinks zu lassen und stattdessen auf “Detox Wasser” oder gesunde Teesorten, wie Grünen, setzen. “Detox Wasser”, das mit Zitrone, Minze, Orange oder anderen Früchten angereichert würde, bietet neben dem guten Geschmack weitere Vorteile. So hat es nicht nur keine Kalorien, sondern ist zusätzlich fördernd für den Stoffwechsel, sorgt für einen ausgeglichenen Nährstoffhaushalt und unterstützt deine Entgiftungsorgane.

Allianzen bilden.

Getreu dem Motto: “Zusammen ist man weniger allein”, ist es auch schöner gemeinsam zu essen. Gerade, wenn man versucht eine neue Essroutine in den Büroalltag einzubinden, kann dies oft schwer fallen, denn wer möchte schon auf den eingespielten Besuch in der Pizzeria am Donnerstag oder den Nachmittagskuchen am Dienstag verzichten? Optimal ist es deswegen das Büroumfeld einzubinden. Hier können sich vor allem Arbeitgeber*innen einbinden, indem sie gesundes Catering, einen komplementären Obstkorb, ein wöchentliches gesundes Frühstück, Kochkurse als Teambuilding-Maßnahmen, Seminare zu gesunder Ernährung oder Yogaklassen anbieten. Aber auch die Absprache mit den eigenen Mitarbeiter*innen kann förderlich sein. So können nach Absprache alle am gleichen Tag foodpreppen oder gemeinsam neue und gesunde Restaurants in der Nähe entdecken.

Weil wir bei Unicorn Workspaces wissen wie wichtig ausgewogene Ernährung ist, damit Körper und Seele gesund und im Einklang sind, legen wir im Sortiment unseres Cafés sowie unserer Canteen viel Wert auf ausgewogene Optionen. Für Events bieten wir außerdem ein gesundes Catering an und in allen unseren Workspaces gibt es unter anderem kostenfreies Obst und selbstgemachte Bio-Suppen. Denn letztendlich geht es bei gesunder Ernährung nicht darum, irgendwelche Regeln blind zu befolgen, sondern sich ein eigenes Verständnis von gesunder Ernährung aufzubauen. Somit entwickelt man um so langfristig Essroutinen zu entwickeln, die mit dem eigenen Alltag vereinbar sind.