Die Zukunft der Arbeit ist jetzt (Teil 2)

Nov, 2020 , 4 min


In unserem ersten Teil von “Die Zukunft der Arbeit ist jetzt” haben wir die 8 Szenarien, wie die Zukunft der Arbeit aussieht, vorgestellt. Außerdem haben wir diskutiert, wie die weltweite Coronavirus-Pandemie rasante Entwicklungen gefördert hat. Jedes Szenario hat einen tiefgreifenden Einfluss darauf, wie die sozioökonomische Welt funktioniert und sich – jetzt und in den kommenden Jahren – schrittweise entwickeln wird. Sich vorzustellen, dass diese Einflüsse alle gleichzeitig, weltweit und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ablaufen, kann ziemlich beängstigend sein. Deshalb müssen wir kollektiv den Fokus bewahren, um gemeinsam voranzukommen.

Lösungen und neue Ansätze der Zukunft der Arbeit

In Anbetracht der komplexen Dynamik, die sich auf Arbeitskräfte auswirkt, und der fragilen Umstände, unter denen wir derzeit mit der COVID-19-Pandemie leben, können wir eine Mischung aus diesen acht Szenarien gestalten und formen. Im Allgemeinen neigen wir dazu, uns auf die “Symptome” zu konzentrieren und nicht auf das Problem, das sie verursacht. Innovator*innen, Visionär*innen und Unternehmer*innen sehen das, was andere übersehen und gehen mit Lösungen und praktischen Ansätzen direkt an die Ursache heran. Wir müssen diejenigen unterstützen, die uns in Zeiten großer Veränderungen leiten.

Damit diese Führungspersönlichkeiten eine kämpferische Chance haben Gutes für die Gesellschaft zu tun, müssen wir alle Zugang zu Bildung und Technologie haben. In unseren Schulen und Bildungssystemen müssen Innovationen in den Lehrplänen für das XXI. Jahrhundert abgestimmt werden. Schüler*innen müssen so ausgebildet werden, dass sie mit praktischen und technischen Lösungen an Arbeitskräfte herantreten können; und sie müssen mit dem Wissen der Vergangenheit und der heutigen Welt ausgestattet sein, um die Welt von morgen mitgestalten zu können. Menschen aller Altersgruppen, insbesondere junge Erwachsene, die in die Arbeitswelt eintreten, müssen Zugang zu Mitteln haben, mit denen sie ihre Fähigkeiten und das Know-how aktueller Tools verbessern können, um mit der globalisierten virtuellen Welt umgehen zu können.

Analog trifft digital: neue Werkzeuge und neue Verantwortlichkeiten

Die Fusion der digitalen und analogen Welt ist eine unvermeidliche Realität und wir brauchen Menschen, die in der Lage sind mit neuen Tools und neuen (digitale) Verantwortungen, umzugehen. Viele Teile der Arbeitskräfte der Weltbevölkerung wird hauptsächlich nur noch online präsent sein – und wir haben eine Verpflichtung unsere Zukunft zu gestalten. Jetzt fängt die Zukunft für viele erst an. Um von besseren Zeiten zu träumen, müssen wir unseren Teil dazu beitragen und uns die Zeit nehmen, uns an neue Rollen und Tools anzupassen – und diese gemeinsam aufzubauen. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Hier und jetzt ist für alle eine relevante Zeit, um zu sehen, was andere noch nicht ergründen konnten - eine glänzende kollektive Zukunft. Mit nur einer einfachen Online-Suche erhalten wir z.B. eindrucksvolle Einblicke, wie eine lokale, nationale oder globale Geschäftsbasis außerhalb eines Landes aufgebaut werden kann. Unsere moderne Welt hat viele Grenzen in Bezug auf das, was wir tun können, um einen Traum zu verwirklichen – doch was wir im Internet tun können, ist beinahe grenzenlos.

Werte als Wegweiser für die Zukunft der Arbeit

Heute ist für uns alle eine wichtige Zeit, um uns harmonisch in unsere neue Zukunft einzufügen. Jetzt ist es an der Zeit, uns mit einem digitalen Image und einer digitalen Identität neu zu erfinden. Mehr denn je ist es aktuell wichtig die Online-Präsenz bei lokalen und internationalen Personalvermittler*innen, Institutionen, Regierungen usw. bekannt zu machen. Arbeitet gemeinsam mit Menschen in Eurer Stadt oder im Ausland an wirkungsvollen Projekten, die nicht nur Eurem Wohlergehen zugutekommt, sondern auch für andere von Nutzen und Wert sein werden. Geht mit Leidenschaft an das heran, was Ihr Arbeit nennt. Lasst Sie das Wort “WERT” zum Leitfaden für die Zukunft der Arbeit werden – anstatt Profite Eure Arbeit leiten zu lassen.

Um es noch einmal zu wiederholen: Während diese Szenarien erst am Anfang stehen, müssen Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen weltweit zusammenarbeiten und alternative Wege in Betracht ziehen, um auf die Folgen der COVID19-Pandemie auf den globalen Arbeitsmarkt zu reagieren. Glücklicherweise haben wir Pionier*innen, die hier aktiv weiterdenken. Wir müssen diese Innovator*innen als Vorreiter*innen sehen und ihrem Beispiel folgen. Der Schlüssel ist Zusammenarbeit und Solidarität. Von jetzt an wird nichts mehr so sein wie gestern. Wie ein altes arabisches Sprichwort sagt: “Was kommt, ist besser als das, was weg ist”.